Im Laufe der Zeit hat sich viel ereignet. Unter anderem gab es
- Großveranstaltungen
- Gedenkturniere
- Dähnepokal
- Simultanveranstaltungen
Großveranstaltungen des HSchV
Im Jahre 1954 richtete der Heilbronner Schachverein im “Paulinenhof” die württembergische Meisterschaft aus. Eberhard Herter und Theo Schuster belegten die ersten Plätze. Erfreulich der vierte Platz von Friedrich Löchner!
1961 fand zum 10-jährigen Jubiläum des HSchV mit 22 Vierer-Mannschaften ein großes Blitzturnier statt. Hinter Stuttgart 79 und Stuttgart 07 kam Heilbronn auf den dritten Platz!
Im Jahre 1964 wurde im “Hotel Fegert” die württembergische Meisterschaft ausgetragen. Die Turnierleitung übernahmen Friedrich Löchner und Günter Funk. Sieger wurde Dieter Hottes. Der Heilbronner Vertreter Wolf Böhringer wurde Neunter.
Ein Höhepunkt in der Geschichte des Heilbronner Schachvereins war 1966 die Ausrichtung des XI. Deutschen Kandidatenturniers. Das Turnier wurde vom 7.5. bis 20.5. in der “Stadtbücherei” ausgetragen. Das Turnier der 30 Teilnehmer endete im toten Renne. Für die deutsche Meisterschaft qualifizierten sich Dieter Stern (Hannover), Robert Hübner (Köln), Peter Ostermeyer (Würzburg), Johannes Eising (Köln) und Dieter Mohrlok (Stuttgart). Dem Turnierleiter Willi Fohl vom DSB stand Herbert Kuntermann als technischer Leiter zur Seite.
1971 kamen zum 20jährigen Bestehen des HSchV 27 Mannschaften aus Baden-Württemberg zu einem Blitzturnier ins “Haus des Handwerks”. Sieger wurde Pforzheim vor Stuttgart 07 und der UNI Stuttgart. Das Heilbronner Team belegte den sechsten Platz.
Im Jahre 1976 wurden im “Ratskeller” mit über 30 Teilnehmern die württembergischen Meisterschaften (A- und B-Turnier) ausgetragen. Im A-Turnier siegte das Quartett Helmut Sölch, Paul Held, Martin Böhm und Ulrich Gass (HSchV). – Im B-Turnier schaffte Alfred Funk mit einem sechsten Platz den Aufstieg ins A-Turnier.
Im Jahre 1991 organisierte Friedrich Löchner im Hotel Burkhardt ein internationales Seniorenturnier, das ebenfalls sehr erfolgreich verlief.
Neue Akzente setzte das Team von Jugendleiter Saygun Sezgin, das 1999 im DGB-Haus das erste Nikolaus-Jugendopen organisierte. mit 107 Teilnehmern (Jugendliche, Schüler und Kinder) wurde das Turnier zu einem großen Erfolg. In der Gruppe A siegte Boris Kozul (HSchV) vor Robin Stürmer (HSchV).
Das zweite Nikolaus-Jugendopen fand 2000 in der AOK Heilbronn statt. Dank guter Organisation durch Saygun Sezgin, Alexander Geilfuß und vor allem Fritz Bergmann wurde das Turnier ein Riesenerfolg. Mit 175 Teilnehmern wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Sieger wurde im A-Turnier der deutsche Vize-Jugendmeister Hannes Rau.
Der Dähne-Pokal
Die Dähne-Pokalspiele wurden ab dem Jahre 1955 ausgetragen. In diesem Wettbewerb, der zunächst auf Bezirksebene ausgespielt wurde, war der HSChV bis Mitte der Siebziger Jahre sehr akrtiv. Dann ließ das Interesse etwas nach.
Der HSchV stellte 17-mal den Bezirkssieger. Wolf Böhringer, Alfred Funk, Günter Funk, Paul Gerner und Friedrich Löchner wurden je einmal württembergischer Vizemeister und 1969 gewann Günter Funk die württembergische Pokalmeisterschaft.
Simultanveranstaltungen
Höhepunkte im Schachleben des Heilbronner Schachvereins waren die Simultanspiele namhafter Schachmeister.
So spielte Großmeister Bogoljubow im Jahre 1952 (drei Tage vor seinem Tod) an 45 Brettern im damaligen Spiellokal “Paulinenhof”. Mit 31 Siegen und 8 Remisen bei 6 Niederlagen erzielte er ein sehr gutes Ergebnis.
links: Großmeister Bogoljubow
1954 spielte der mehrfache württembergische Meister Theo Schuster an 17 Brettern simultan und erzielte 15 Siege und ein Remis bei einer Niederlage.
1956 hatte der HSchV Deutschlandmeister Georg Kieninger zu Gast, der an 29 Brettern mit 16 Siegen und 10 Remisen bei nur drei Niederlagen ein sehr gutes Ergebnis erzielte.
1958 spielte Schachmeister S. Wolk im Hotel Fegert an 29 Brettern mit dem Ergebnis von 19 Siegen, 7 Remisen und 3 Niederlagen.
1961 feierte der HSchV sein 10-jähriges Bestehen mit einem Simultanspiel vor Deutschlandmeister Wolfgang Unzicker. Im Hotel Fegert sahen 130 Zuschauer, wie der Großmeister an 42 Brettern spielte. Er gewann 27 Partien, remisierte 9 Spiele und verlor 6 Kämpfe
Gedenkturniere
Zu einer langen Tradition im HSchV gehört die Abhaltung von Gedenkturnieren für verdiente Schachspieler. Hier eine Auflistung:1952 Wilhelm-Hecht-Gedenkturnier Sieger: Friedrich Löchner
1964 Wilhelm-Fassnacht-Gedenkturnier Sieger: Heinz Krämer
1966 Emil-Schwenzer-Gedenkturnier Sieger: Wolf Böhringer
1967 Karl-Pflugfelder-Gedenkturnier Sieger: Achim Seyffer
1968 Carl-Ziegler-Gedenkturnier Sieger: Heinz Krämer
1971 Horst-Neurohr-Gedenkturnier Sieger: Wolf Böhringer
1999 Willy-Tretner-Gedenkturnier Sieger: Robin Stürmer
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